Speichenmuster

Laufradbau mit genormten Komponenten bietet unterschiedliche Einspeichvarianten an. Der Vorteil ist, dass du die unterschiedlichen Bauarten nach Verwendung und Bedarf aussuchen kannst. Dadurch können deine Laufräder nach deinen individuellen Bedürfnisse und Wünschen optimiert werden.

Gekreuzte Einspeichung

 

Eine klassische gekreuzte Einspeichung, bei der die Speichen annähernd rechtwinklig zum Flanschradius stehen. Damit das Laufrad in sich stabil ist, müssen die Speichen abwechselnd drei oder zwei mal gekreuzt sein. Dadurch überträgt eine Hälfte der Speichen das Drehmoment.


Radiale Einspeichung

 

Die Speichen verlaufen gerade von der Nabe zur der Felge. Der Vorteil liegt in der kurzen Speichenlänge und der entsprechend geringen Masse das Laufrads sowie einer etwas höheren Seitensteifigkeit. Allerdings wird der Nabenflansch stärker belastet. Daher sind nicht alle Naben für diese Einspeichungsmethode freigegeben.

 

Bonus: Radiale Einspeichung sieht cool aus und lässt sich einfacher putzen.


Halbradiale Einspeichung

 

Der Vorteil der halbradialen Einspeichung ist, dass die Kraft den kürzesten Weg vom Ritzel zur Felge hat. Die Kraftübertragung wird nicht, wie bei einem normal gekreuzten Laufrad über den ganzen Nabenkörper verteilt, sondern wird nur mit Hilfe der gekreuzten Speichen direkt an der Antriebsseite von den Sperrklingen unter den rechten Nabenflansch geleitet.